DEUTSCHE KINEMATHEK MUSEUM FÜR FILM UND FERNSEHEN
Über das Projekt

Im Sommer - Die sichtbare Welt

  • Deutschland 1991
  • Displaytitel: Im Sommer - Die sichtbare Welt

Regie

Arslan, Thomas

DarstellerIn / Rolle

Bademsoy, Aysun
Hahn, Ulla
Hell, Karl
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Im Sommer - Die sichtbare Welt

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    Eine Frau und ein Mann im Bett einer Berliner Wohnung (Ulla Hahn, Carl Wiemer).

    Abgebildete Personen
    Hahn, Ulla / Wiemer, Carl
    Quelle
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
    Schlagworte
    Zwei PersonenTwo people / Schlafzimmer / Mann und Frau / BettBed
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    Ein junger Mann (Carl Wiemer) im Sommer auf dem Balkon seiner Berliner Wohnung.

    Abgebildete Personen
    Wiemer, Carl
    Quelle
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
    Schlagworte
    flatWohnung / MannMan / Eine PersonOne person / Einsamkeit
    Archivnummer (Quelle)
    SDK03108-V
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Inhalt

Ein junger Mann in Berlin. Es ist Sommer. Ohne Geld, streift er durch die Stadt, trifft andere Menschen, hört Musik und liest. Seine Freundin wird bald in eine andere Stadt ziehen.

Kontext

IM SOMMER — DIE SICHTBARE WELT (1991/92) ist Thomas Arslans Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Gedreht in der Tradition des europäischen Autorenkinos französischen Ursprungs, führt der Film den Betrachter an diverse Berliner Schauplätze, unter anderem vor das Europa-Center, das in Sichtweite des Royal Palast Kinos liegt, auf eine Wiese vor dem Klinikum am Urban, an ein Berliner Mauerstück und in eine Wohnung in der Muskauer Straße, in der Thomas Arlsan selbst einige Zeit wohnte.

Thomas Arslan über seinen Film:
„IM SOMMER – DIE SICHTBARE WELT, den Abschlussfilm, wollte ich ein bisschen kompakter als RISSE (1989) halten.

Wir haben zwei oder drei Wochen gedreht, mit einem ganz kleinen Team. Wir waren zu dritt, viert oder fünft. Es gab einen kleinen Etat, der natürlich komplett für das Filmmaterial und die Nachbearbeitungsprozesse drauf ging. Der Film ist auf jeden Fall weniger formal, aber für mich inzwischen immer noch zu formal. Eine bestimmte Zitatkultur hatte sich mit diesem Film in gewisser Weise erledigt. Bei dem darauffolgenden Film MACH DIE MUSIK LEISER (DE 1994), der nach der Akademie-Zeit entstand, hat mich das schon nicht mehr interessiert. In anderer Form taucht das vielleicht noch mal zehn Jahre später in DER SCHÖNE TAG (DE 2001) auf. Aber grundsätzlich wollte ich von diesen Verweisen, diesen Lesehilfen weg.

In den Filmen vorher hatte ich wenig mit Dialog gearbeitet. IM SOMMER war dann ein Versuch, ein Nachdenken darüber, wie ich Leute in Filmen sprechen lassen will, sprechen lassen könnte. Ein Einfluss dabei waren sicherlich die frühen Filme von Rainer Werner Fassbinder, und das zitierende Sprechen bei Jean-Marie Straub und Danièle Huillet, das dem klassischen Schauspielrealismus zuwiderläuft und sich bewusst davon abgrenzt. In den Arbeiten nach der Akademie versuchte ich, dass in eine andere Richtung zu modifizieren, sich ganz dem zu öffnen, was ich vorfinde (...).“ *

* Auszug aus dem Gespräch zwischen Thomas Arslan und Michael Baute: „Berliner Schule" an der dffb 1984-95. Teil 2. Einige Filme. URL: https://dffb-archiv.de/editorial/berliner-schule-dffb-1984-95-teil-2-einige-filme

Credits

Details

Quelle:
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Produktionsfirma:
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbH
Produktionskategorie:
Abschlussfilm
Schlagworte:
Kurzfilm
Berlin
Kategorie:
Spielfilm,Kurzfilm
Archivnummer:
SDK03661-A
SDK03108-V
SDK05300-A
3637
14011
Bildseitenverhältnis:
1:1,375
Drehformat:
Film 16mm
Farbe:
Farbe

Externe Quellen