DEUTSCHE KINEMATHEK MUSEUM FÜR FILM UND FERNSEHEN
Über das Projekt

Schueppel, Uli M.

    Geburtsdatum:
    07.05.1958
    Geburtsort:
    Erbach (Odenwald)
    Gender:
    Mann

    Regie

    Kopierer gegen Kopierer
    Nihil oder Alle Zeit der Welt
    Playback II
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    Schueppel, Uli M.

    • Fotografie, Porträtfotografie

      Abgebildete Personen
      Schueppel, Uli M.
      Fotografie, Porträtfotografie
    • Werkfotografie

      Uli M Schueppel 1987 beim Schneiden seines Films NIHIL ODER ALLE ZEIT DER WELT.

      Abgebildete Personen
      Schueppel, Uli M.
      Quelle
      Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
      Schlagworte
      MannMan / Medienmedia / Eine PersonOne person
      Werkfotografie

    Biografie

    Uli M Schueppel, wird am 7. Mai 1958 in Erbach (Hessen) geboren. Schueppel studiert zunächst Geisteswissenschaften in Heidelberg, wechselt jedoch 1984 für ein Regiestudium an die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). In dieser Zeit entstehen einige Kurzfilme und Musikvideos.

    Nach dem Dreh des apokalyptischen Fantasyfilms NIHIL ODER ALLE ZEIT DER WELT (1986/87), für den er national und international mehrfach ausgezeichnet wird, widmet sich Schueppel in seinem Abschlussfilm THE ROAD TO GOD KNOWS WHERE (1989/90) einem Porträt des Musikers Nick Cave.

    Mit VATERLAND (1992) folgt ein erster Spielfilm sowie im Anschluss weitere Dokumentar- und Essayfilme, unter anderem JAHRE DER KÄLTE (1993/94). Zusammen mit der Produzentin Milanka Comfort gründet Schueppel 1998 die Produktionsgesellschaft deflex-film, bei der einer der ersten digitalen Langspielfilme Europas entsteht ― PLANET ALEX (2000). Auf dem Gebiet des Digitalen Films wirkt Schueppel von 2000 bis 2002 auch als Referent und Kurator beim b.film+digital vision Festival in Berlin mit. 2005 entsteht zusammen mit Ben Becker und Peppi Streich der Film Santos ― HELDENTATEN DIE KEINER BRAUCHT (2005).

    Mit drei seiner folgenden Filme nimmt Schueppel sich Facetten der Berliner Musikszene an: In BERLIN SONG (2006/07) porträtiert er sechs sehr unterschiedliche Musiker und Musikerinnen des Berliner Singer-Songwriter-Undergrounds. In ELEKTROKOHLE (VON WEGEN) von 2008/09 spürt er dem ersten Konzert der legendären Punkband „Einstürzende Neubauten" in der DDR nach, das am 21. Dezember 1989 stattfand. In BRÖTZMANN ― DA GEHÖRT DIE WELT MAL MIR (2012) porträtiert er einen Musiker zwischen brachialen Klangwelten und innerer Stille. Seine Essayfilme DER PLATZ (1997), DER TAG (2008) und TRANZANIA.LIVING.ROOM. (2010) verbinden das sich Annähern und Erzählen verschiedener Sujets über die Seelenlandschafen der Protagonisten ― von Schueppel als „Emotionale Geografien“ bezeichnet.

    Schueppel erhält während seiner Karriere diverse Auszeichnungen, unter anderem 1988 den Special Jury Award beim Montreal World Film Festival, 1993 den OCIC-Award, 2008 den new berlin film award beim Filmfestival achtung berlin, 2009 den Underground Spirit Award für sein Lebenswerk auf dem European Film Festivals Palić in Subotica (Serbien) und 2014 den Lifetime Award für besondere Leistungen im Bereich Musikdokumentarfilm beim SPFF (Solo Positivo Film Festival) ― dem International Music Documentary Festival in Opatija (Kroatien).

    Schueppel arbeitet außerdem im Bereich Medienkunst und stellt seine Videoinstallationen und Fotografien regelmäßig auf verschiedenen nationalen und internationalen Ausstellungen aus. Ferner entwickelt er verschiedener Opener, unter anderem für die Internationalen Filmfestspiele Berlin (seit 2001), den Delphi-Verleih (seit 2005) sowie die dffb (seit 2015).
    Seit 2003 ist Schueppel auch als Gastdozent für Regie und Dokumentarfilm an der dffb und der Nederlandse Filmacademie in Amsterdam tätig und leitet zu den Themen Musikdokumentation, Independent Filmmaking oder auch Digital Storytelling immer wieder Masterclass-Workshops. Seit 2002 ist Schueppel Mitglied der European Film Academy (EFA).

    Uli M Schueppel lebt und arbeitet in Berlin.


    Quelle: Filmportal

    Credits & Rollen

    Weitere Namen

    Alternative Schreibweisen:
    Schüppel, Uli M.
    Schüppel, Uli M
    Geburtsname:
    Schüppel, Ulf

    Beruf

    Filmproduzent
    Drehbuchautor
    Regisseur
    Cutter

    Tätigkeiten

    Studium:
    Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbHdffb-Jahrgang 1984

    Externe Quellen