Zodiak
Inhalt
Ein Film über das von Conrad Schnitzler und Hans-Joachim Roedelius gemeinsam mit Boris Schaak gegründete „Zodiak Free Arts Lab“ in Berlin-Kreuzberg. Der Underground-Treffpunkt war eine Anlaufstelle für Musiker, Künstler, Dealer, amerikanische GIs, Rocker, Kleinkriminelle und Menschen mit alternativen Lebensentwürfen.
Der Kreuzberger Club befand sich in einem Gebäude am Halleschen Ufer, in dem später die Schaubühne am Halleschen Ufer ihren Sitz hatte. Der legendäre Club existierte nur einige wenige Monate und wurde kurz nach Ende der Dreharbeiten im Frühjahr 1969 geschlossen.
Kontext
Insbesondere das Experimentieren mit den formalen Möglichkeiten der Kamera, den Lichtkontrasten, dem Rhythmus des szenischen Ablaufs sowie die Hervorhebung der Schwarz-Weiß-Ästhetik war Buchmann wichtig. Ursprünglich, sollte es ― laut Buchmanns Projektbeschreibung in den Produktionsunterlagen ― in ZODIAK (1969) um die „verschiedenen Formen der Aggressionsentladung“ gehen.
Dabei dokumentierte er mit seinen Aufnahmen auch einen Teil Musikgeschichte, denn das „Zodiak Free Arts Lab“ spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Musikrichtung, die später unter der Bezeichnung Krautrock bekannt wurde.
In dem Film ist unter anderem ein Auftritt der Band „Human Being“ zu sehen.
Credits
Details
Dreharbeiten & Auszeichnungen
- Dreharbeiten:
- BerlinBerlin19.03.1969 - 22.03.1969
- Drehorte:
- Hallesches Ufer Zodiak Free Arts Lab (Zodiak Club / Zodiac Club) (19.03.1969 - 22.03.1969)





