DEUTSCHE KINEMATHEK MUSEUM FÜR FILM UND FERNSEHEN
Über das Projekt

Was ich von Maria weiß

  • Bundesrepublik Deutschland (BRD) 1972
  • Displaytitel: Was ich von Maria weiß
  • Arbeitstitel: Schleswig
  • Arbeitstitel: Schleswig
  • Alternativtitel: Was ich über Maria weiß
  • Alternativtitel: Was weiß ich von Maria

Regie

Tuchtenhagen, Gisela
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Was ich von Maria weiß

  • Videostream
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    Marias Vater bei der Arbeit.

    Quelle
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
    Schlagworte
    Übersiedlermigrant / Arbeiter / ArbeitWork / Fabrikfactory / Eine PersonOne person
    Archivnummer (Quelle)
    SDK03366-V
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    Maria sitzt allein auf einem Strohballen.

    Quelle
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
    Schlagworte
    Übersiedlermigrant / Frau / Kind / Eine PersonOne person
    Archivnummer (Quelle)
    SDK03366-V
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    Die Mutter der Regisseurin Gisela Tuchtenhagen hilft Maria, der Tochter einer spanischen Gastarbeiterfamilie, bei den Schulaufgaben.

    Quelle
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
    Schlagworte
    Übersiedlermigrant / Schule / Kind / Zwei PersonenTwo people
    Archivnummer (Quelle)
    SDK03366-V
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    Nina Wildenhahn mit ihrer Freundin Maria am Strand.

    Quelle
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
    Schlagworte
    Meer / Frau / Kind / Zwei PersonenTwo people
    Archivnummer (Quelle)
    SDK03366-V
    FramescanFramescan

Inhalt

Ein filmische Porträt über Maria ― ein 13-Jähriges Mädchen, das seit einigen Jahren mit ihrer aus Spanien stammenden Familie in Deutschland lebt. Die Filmemacherin beobachtet Maria in ihrem Alltag sowie ihr Verhältnis zu den sie umgebenden Personen ― ihren Eltern, ihrer Nachbarin (der Mutter der Filmemacherin) sowie zur etwa gleichaltrigen Nina, einem deutschen Mädchen.

Kontext

Gisela Tuchtenhagen über ihren Film:
„Ursprünglich wollte ich einen Film über das Erziehungsheim machen, in das ich mit 15 Jahren mal reingekommen bin. Ein geschlossenes Heim, mit Diakonissinnen als Aufsichtspersonal. Sie haben mir die Dreherlaubnis nicht gegeben.

Ich bin dann auf Maria gekommen, ein spanisches Gastarbeiterkind, 13 Jahre alt, weil ich dachte, dass sie etwa in dem Alter ist, in dem ich die meisten Schwierigkeiten hatte, und dass sie fremd hier ist. Ich habe sie mit mir, als ich in dem Alter war, irgendwie identifiziert. Ich habe Maria bei meinen Eltern in der Nähe von Hamburg kennengelernt. Meine Mutter beschäftigt sich viel mit ihr und hilft ihr bei den Schulaufgaben. Als ich Maria dann näher kennenlernte, merkte ich, dass sie (und ihre Familie) schon sehr an unsere westdeutschen Verhältnisse angepasst sind. Deshalb ist dann auch ein ganz anderer Film entstanden, als ich ursprünglich vorhatte. Ich musste ja ihrer Person gerecht werden und konnte sie nicht etwas spielen lassen, was sie gar nicht ist. Darum ist es ein Dokumentarfilm geworden, obwohl der Film sehr arrangiert ist. Ich habe Dinge interpretiert, die Maria nicht vor der Kamera und auch sonst nicht erzählt hat. Und ich habe das, was sie umgibt so arrangiert, dass es wieder etwas über Maria aussagt.
Ich hatte 12 x 120 m Farbmaterial und 2 x 120 Schwarzweißmaterial zur Verfügung. Der Film ist 18 Minuten lang geworden und hat etwa 8.000 Mark gekostet.“

Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb): Gisela Tuchtenhagen. Was ich von Maria weiß (1972). Filminformationsblatt Nr. 66. Januar 1973.

Credits

Details

Quelle:
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Produktionsfirma:
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbH
Produktionskategorie:
Abschlussfilm
Schlagworte:
Übersiedlermigrant
Familie
Kind
ArbeitWork
Kurzfilm
Gastarbeiter
Kategorie:
Dokumentarfilm,Kurzfilm
Archivnummer:
SDK03366-V
603
434318-D
SDK06175-V
Bildseitenverhältnis:
1:1,375
Drehformat:
Film 16mm
Farbe:
Farbe und schwarz-weiß

Externe Quellen