DEUTSCHE KINEMATHEK MUSEUM FÜR FILM UND FERNSEHEN
Über das Projekt

Kratisch, Ingo

    Geburtsdatum:
    1945
    Geburtsort:
    Nejdek
    Gender:
    Mann

    Regie

    Akkord
    Die Wollands
    Kreuzberg gehört uns
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    Kratisch, Ingo

    • Fotografie, Porträtfotografie

      Abgebildete Personen
      Kratisch, Ingo
      Produktionszeitraum
      2005
      Fotografie, Porträtfotografie

    Biografie

    Ingo Kratisch wird im Mai 1945 in Neudek (Tschechien) geboren. Er absolviert in Rosenheim eine Maschinenschlosserlehre und studiert anschließend Design an der Staatlichen Akademie für Werkkunst und Mode in West-Berlin.

    Von 1969 bis 1972 studiert Kratisch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).

    Sein Abschlussfilm DIE WOLLANDS (1972), den er in Zusammenarbeit mit Marianne Lüdcke dreht, steht in der Tradition des „proletarischen Films“. Der Film erzählt die Geschichte eines Schweißers, der sich trotz persönlicher Nachteile im Arbeitskampf engagiert. Die Wollands wird 1973 mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

    Nach Abschluss des Studiums dreht Kratisch, gemeinsam mit Marianne Lüdcke, drei weitere Filme, die sich mit der Thema Arbeitswelt beschäftigen: LOHN UND LIEBE (1973/74), FAMILIENGLÜCK (1975) und DIE TANNERHÜTTE (1976). Später entstehen mehrere experimentelle Spielfilme und Dokumentationen in Zusammenarbeit mit Jutta Sartory, unter anderem HENRY ANGST (1979/80), DIE BELEIDIGUNG AMERIKAS IM WINTER 1977/78 (1980/81), LOGIK DES GEFÜHLS (1981/82) und DIESSEITS UND JENSEITS (1983).

    Ingo Kratisch ist als Regisseur, Kameramann und Schauspieler an diversen Produktionen beteiligt, unter anderem an zahlreichen Filmen von Harun Farocki, wie ZWISCHEN ZWEI KRIEGEN (1978), ETWAS WIRD SICHTBAR (1980–1982), WAS IST LOS? (1991), AUGE/MASCHINE (2001) und ZUM VERGLEICH (2008/09).

    Ingo Kratisch lebt und arbeitet in Berlin.

    Credits & Rollen

    Beruf

    Kameramann
    Drehbuchautor
    Regisseur

    Tätigkeiten

    Studium:
    Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbHdffb-Jahrgang 1969

    Externe Quellen