Zwischen Gebäuden
Inhalt
Thomas Schulz’ ZWISCHEN GEBÄUDEN (1989) ist ein Spiel mit dem Eingespielten. Ein Film, der mit Frontalität, Aussetzung, Stilllegung und ohne lineare Struktur funktioniert. Vorgefundene Stadträume, die ihren Originalton behalten, werden mit Fiktion besetzt, indem die Akteure fragmentarisch aus "Der Räuber" (1972) von Robert Walser zitieren.
Die Hauptfigur, gespielt von Karl Hein, ist hierbei der Räuber ― der Protagonist aus Walsers Roman. Der Film teilt sich in viele kurze Einstellungen auf, in denen die Akteure (Nicht-Schauspieler aus unterschiedlichen Berufen) nach einem kurzen Wortwechsel wieder verstumm und sich nur noch wortlos gegenüberstehen — im realen Leben ein Moment der Peinlichkeit, der etwas über unsere Normen verrät.
Credits
- Regie:
- Schulz, Thomas
- Kamera:
- Vorschneider, Reinhold
- Schnitt:
- Schulz, Thomas
- DarstellerIn / Rolle:
- Garland, Pauline
- Hell, Karl
- Krafft, Susanna
Details
- Quelle:
- Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
- Produktionsfirma:
- Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbH
- Produktionskategorie:
- Abschlussfilm
- Genre:
- Essayfilm
- Schlagworte:
- Umwelt
- Entfremdung
- Heimat
- Wohnen
- Kategorie:
- Spielfilm
- Bildseitenverhältnis:
- 1:1,375
- Drehformat:
- Film 35mm
- Farbe:
- schwarz-weiß


