DEUTSCHE KINEMATHEK MUSEUM FÜR FILM UND FERNSEHEN
Über das Projekt

oskar langenfeld. 12 mal

Protokoll von Holger Meins zu OSKAR LANGENFELD. 12 MAL

    Quelle

    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

    Abteilung

    Schriftgut

    Objektnummer

    F61659_N11201_dffb_003

    Film (Detailseite)

    oskar langenfeld. 12 mal
    Alle Details

    Protokoll von Holger Meins zu OSKAR LANGENFELD. 12 MAL

    Beschreibung

    Protokoll von Holger Meins vom 11.12.1966 mit Angaben zu Drehzeiten, Drehorten, zum Stab und seiner Beurteilung des Drehs.

    Transkription:

    PROTOKOLLE
    der Produktionen der Gruppe Lilienthal

    1. “OSKAR LANGENFELD“

    Drehzeit vom 14.11.1966 bis zum 19.11.1966
    Drehorte: verschiedene Privatwohnungen in Kreuzberg, Wohnheim für Männer Schlesische Straße

    "Oskar Langenfeld“ ist das filmische Portrait eines Wohnheiminsassen.

    Der Film zeigt den Tagesablauf dieses Mannes, seine verschiedenen Betätigungen: Lumpensammeln, Verkauf jener Lumpen, der Besuch eines Freundes und der Schwester, das Leben im Wohnheim, mit seinen 'Kollegen', Verkehr in den Stammkneipen.
    Dazu erzählt O. Langenfeld aus seinem Leben, der Ton wird zu den Bildern xxx, die ihn in seinem gegenwärtigen Leben zeigen, montiert.

    Team:
    Regie: Holger Meins
    Kamera: Gerd Conradt
    Produktionsleitung: Hilmar Mex
    Ton: Utz Kempe
    Assistent: Skip Norman
    Technische Hilfestellung: Manuel Höhne
    Professioneller Kameramann: Friedrich Schrag

    Drehbuch und Disposition lagen vor, mit dem Buch wurde jedoch frei verfahren, je nachdem wie sich der filmische Gegenstand während des Filmens entwickelte.

    Anmerkungen:
    Stichworte zu negativen Aspekten:
    Grundsätzlich, das hat sich bei allen Produktionen erwiesen, mangelte es an der Zeit, um das team ausreichend zu konditionieren und auf das Vorhaben vorzubereiten.
    Der professsionelle Kameramann konnte, ebenfalls aus Zeitgründen, sich nicht dem team absprechen, war auch selten am Drehort und somit ohne Einfluß, was allerdings nicht als Mangel empfunden wurde. Es fehlte im team ein Aufnahmeleiter, der daruch vorhergetroffen, organisatorische Maßnahmen den Regisseur hätte entlasten können.

    Die technische Ausrüstung zwang zu Kompromissen:
    da keine geräuschlose bzw. geräuscharme Kamera vorhanden, konnte nicht mit Originalton gearbeitet werden, obzwar Originalton bei einer Dokumentation wie dieser unabdingbar schien.
    Es stand nur ein dynamisches Mikofon zur Verfügung, wenn auch ein Kondensatormikrofon vonnöten gewesen wäre.

    Positive Aspekte:
    Drehablauf ohne Komplikationen, Verständigung innerhalb des teams, Vorbereitungen des Regisseurs, der einige tage in diesem wohnheim lebte, sich so mit dem Gegenstand seiner Arbeit genügend vertraut machen konnte.

    Es wurden 600 m Film mit einer Arri M verdreht.

    Details

    Produktionszeitraum:
    11.12.1966
    Abteilung:
    Schriftgut
    Sammlung:
    dffb-Archiv
    Objektnummer:
    F61659_N11201_dffb_003
    Quelle:
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
    Umfang:
    1 Blatt, einseitig
    Regie:
    Meins, Holger
    Assistenz:
    Norman, Skip
    Darsteller:
    Langenfeld, Oskar
    Kamera:
    Conradt, Gerd
    Schrag, Friedrich
    Produktionsleitung:
    Mex, Hilmar
    Technische Hilfestellung:
    Höhne, Manuel
    Verfasser:
    Meins, Holger
    Film (Detailseite):
    oskar langenfeld. 12 mal

    Objektkategorie

    Protokoll
    Beurteilung